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7. August

Seit jenem Tag sind zwei Wochen

vergangen. Meine Wunden sind

verheilt, doch vergessen kann

ich nichts. Für die meisten

Leute ist es schon Geschichte.

Aber immer, wenn ich meine Augen

schließe, sehe ich alles deut-

lich vor mir. Zombies, die Men-

schenfleisch verzehren und die

Schreie meiner sterbenden

Kameraden. Nein, die Wunden

in meinem Herzen sind noch

ganz frisch...

13. August

Chris hat in letzter Zeit eine

Menge Ärger verursacht. Was

ist mit ihm los? Er spricht nur

selten mit den anderen Polzei-

kollegen und ist ständig mies

drauf. Neulich hat er auf

Elran von der Abteilung für Kna-

benkriminalität eingeschlagen,

nur weil der ihm aus Versehen

Kaffee ins Gesicht geschüttet

hat. Ich habe Chris sofort auf-

gehalten, doch als er mich sah,

hat er mir nur zugezwinkert und

ist weggegangen. Ich frage mich,

was mit ihm passiert ist.

15. August

Mitternacht. Chris, der eine

Weile nicht da war und „Urlaub“

hatte, rief mich an und ich be-

suchte ihn in seiner Wohnung.

Gleich als ich reinkam, zeigte

er mir eine Paar Papierfetzen.

Es waren Teile eines Forschugs-

berichts über einen Virus, der

einfacht „G“ genannt wurde. Dann

erzählte Chris mir, dass der

„Alptraum immer noch weiter-

gehe.“ Er sagte auch: „Es ist

noch nicht vorbei.“ Die ganze

Zeit über seit diesem Tage hatte

er ohne Pause weiter gekämpft

und nicht mal mir davon erzählt.

24. August

Chris verließ heute die Stadt,

um nach Europa zu gehen. Barry

erzählte mir, dass er seine Fa-

milie nach Kanada schicken und

Chris dann folgen würde. Ich be-

schloss, noch eine Weile in Rac-

coon City zu bleiben, weil ich

weiß, dass die Forschungsein-

richtungen in dieser Stadt für

den Fall sehr wichtig ist.

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