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Resident Evil 1 Uncut Intro

Resident Evil 1 Uncut Intro

Resident Evil 1 Uncut Intro (Englisch)

Resident evil 1 all endings

Resident evil 1 all endings

Alle Enden Resident Evil 1


Anders, als die nachfolgenden Resident Evil Spiele besaß das erste Spiel eine Live-Action (mit echten Schauspielern) Eröffnung (Prolog), sowie ein solches Ende (Epilog). Die Handlung und die Dialoge in diesen Szenen wurden und werden häufig kritisiert. Aber einige behaupten, dass die rohe, übertriebene und schlechte Ausführung vollkommen die Stimmung eines B-Movies einfängt, obwohl die Mehrheit der Fans der Reihe die Filmsequenzen eher dazu neigt zu verspotten, weil es völlig die sonst so gruseligen Schreckmomente des Spiels zu nichte macht. Die Gesamtlänge der Eröffnungsszene in den westlichen Versionen wurde erheblich geschnitten, um den grössten Teil des Bluts, (und Chris, der sich eine Zigarette anzündet) zu entfernen, da dies eine Jugendgefährdung darstellte. Capcom schloss die ungeschnittene Version der Filmszenen in einer späteren Veröffentlichung ein, die aber nur für die PC-Version, sowie die deutschen und französischen Playstations Director's Cut Versionen enthalten waren.


Das Gameplay besteht aus polygonalen 3, über vorgerenderten 2 Hintergründen gelegte Charaktere. So verlässt sich das Spiel auf vorher bestimmte Aufnahmewinkel für die Ansicht der Handlungen während des Speielens statt eine Echtzeitkamera zu nutzen, wie die meisten Spiele es zu der Zeit einbanden. Infolgedessen verwendet das Spiel ein "zisternemäßiges" Kontrollschema, wo der Charakter auf eine Erste-Person-Sicht kontrolliert, anstatt den Charakter in der Richtung zu bewegen, muss der Spieler, den Charakter vorwärts bewegen, indem er die Bewegungstasten umgekehrt drückt. Viele Kritiker haben dieses Kontrollschema negativ bewerte, da es unpassend für ein Handlungsspiel der 3.-Person-Ansicht ist. Andererseits haben viele Fans es verteidigt, behauptend, dass es zum Gefühl der Angst und des bevorstehenden Misserfolgs beitrug, und dass ein herkömmliches dritte-Person-Kontrollschema das unausführbare Betrachten der verschiedenen Aufnahmewinkel, dem Gruselfaktor keinen Gefallen tun würde.


Der Spieler kämpft gegen Feinde, indem er seinen Charakter mit einer Waffe ausrüstet. Der Spieler zieht die Waffe, indem er den entsprechenden Knopf (gewöhnlich ein "Schulter-Knopf", wie der R1 auf der Playstation) drückt und kann den Feind anvisieren, indem er "Feuer" (X Knopf auf der Playstation) drückt. In der Angriffsposition bleibt der Spieler-Charakter statisch an einer Stelle stehen, der Charakter kann aber gedreht werden und/oder die Waffe nach unten oder oben kippen. Am Anfang sind die einzigen für den Spieler verfügbaren Waffen ein Kampfmesser und eine Beretta 92FS (Samurai Edge). Später im Spiel werden mehr Waffen zugänglich für den Spieler, wie der Remington M870 und den Colt-Python. Die Munition für Schusswaffen wird beschränkt. Somit ist es äußerst empfehlenswert die stärksten Waffen für Boss-Kämpfe aufzusparen. Da Munition für diese Waffen (wie der Colt) nur sehr selten zu finden ist.


Der Spieler muss überleben, indem er gegen die verschiedensten Ungeheuer kämpft, die das Herrenhaus bevölkern. Der überwiegende Feinde im Spiel ist der gemeine Zombie, der sich schleppend durch die Gänge bewegt und es somit leicht ist an diesen vorbeizulaufen oder deren greifenden Armen zu entkommen. Allerdings ist es schwerer, wenn man diesem Feind an dichten Ecken und Wänden begegnet. Allerdings kommt es oft zu einer weiteren Mutation des Zombie, wenn man ihn nicht richtig trifft, sodass dieser sich zu einem rothäutigen "Crimson Head" mutiert, der nicht nur sehr viel schneller, sondern auch stärker ist und dessen lange krallen dem Charakter ernsthaften Schaden zufügen kann. Später im Spiels muss der Charakter auch gegen Zombie-Hunde (so genannter "Cerberus" (Plural Cerberi) MA-39), Hunter, Chimären und Weberspinnen (Riesenspinnen), sowie kleinere Feinde wie Krähen, Wespen und Vipern kämpfen. Die letzten Drei sind klein und schnell, und der Spieler sollte darauf achten, Munition zu sparen, und stattdessen das Messer verwenden und sie dann zertreten (speziell Wespen), während man gegen diese Gegner kämpft. Der Spieler muss auch gegen Boss-Gegner wie eine riesige Schlange (Yawn), die mutierte Pflanze (Pflanze 42), eine riesige Spinne (Black Tiger), riesige Haie (Neptune) und gegen den Tyrant (T-002 Typ) kämpfen.


Verlorene Gesundheitpunkte wird durch Erste-Hilfe-Sprays oder Kraut wiederhergestellt. Von Beiden findet man das Kraut öfters und stellt einen Teil der Gesundheit des Spielers wieder her, während Erste-Hilfe-Sprays knapper sind, aber die Gesundheit des Spielers völlig wieder herstellen können. Es gibt widerum drei Typen des Heilkrauts: Das grüne Kraut (um Gesundheit wieder herzustellen), das blaue Kraut (welches Gift heilt) und das rote Kraut (das nicht allein verwendet werden kann, aber verstärkt, vermischt mit dem grünen Kraut, die heilsame Wirkung). Das Kraut kann gemischt und in sechs verschiedenen Kombinationen verwendet werden.

Mögliche Kombinationen:

  • Grün + Rot (100% Heilkraft)
  • Grün + Grün (50% Heilkraft)
  • Grün + Blau (25% Heilkraft + 100% Giftneutralisierung)
  • Blau + Grün + Rot (100&´% Giftneutralisierung + 100% Heilung)
  • Blau + Rot (100% Giftneutralisierung)
  • Grün + Grün + Grün (75% Heilung)


Der Spieler kann das Herrenhaus nur mittels verschiedener Schlüssel durchsuchen, indem er verschiedene Rätsel lösen und Gegenstände auffinden muss, die Zentral für den Fortschritt des Spiels sind. Der Spieler hat eine beschränkte Kapazität, um Sachen in seinem Inventar zu tragen, was dazu führt, dass man sich nur auf wesentliche Dinge beschränken muss, die man tatsächlich benötigt. Dinge die man erst zu einem späteren Zeitpunkt im Spiel benötigt kann man in der Inventarbox zwischenlagern. Diese Boxen findet der Spieler an bestimmten Punkten im Spielverlauf.

Den Spielfortschritt speichert man mit einer Schreibmaschine, die allerdings nur mit Farbbändern betrieben werden kann, die man zunächst auch suchen muss (oft neben der Schreibmaschine auffindbar). Farbbänder sind in beschränkten Mengen verfügbar, was den Spieler dazu zwingt scharf zu überlegen, ob man speichert oder lieber noch ein wenig weiterspielt. Diese Speichervariante ist bereits oft kritisiert worden, aber der Entwickler Resident Evils, Shinji Mikami, verteidigte sie, behauptend, dass sie die Spannung im Spiel vergrößert.

Der Spieler kann auch verschiedene Dokumente im Laufe des Spiels finden, die ihm beim Lösen mancher Rätsel, aber zur Erklärung der Geschichte dienen.

Character select1

Wahl bei REmake

Im Spiel hat man die Kontrolle über die S.T.A.R.S. Alpha-Gruppenmitglieder Chris Redfield oder Jill Valentine, während sie (je nach eigenem Plot) nach einem Weg aus dem Haus suchen und versuchen, die vermissten S.T.A.R.S ausfindig zu machen; Überlebende des S.T.A.R.S. Bravo-Team und die verschwundenen Mitglieder vom Alpha Team. Die Charaktere haben eine ähnliche Geschichte, besitzen aber jeweils andere Fähigkeiten und Sachkenntnisse. Chris wird von deanitäterin des Bravo-Teams, Rebecca Chambers unterstützt (ein kleines Stück hilft ihm sogar der Funkexperte der Bravos; Richard Aiken bis dieser stirbt), während Jill Hilfe vom Alpha-Waffenexperten Barry Burton bekommt. Die Suche von Jill ist leichter, weil sie eine höhere Anzahl an Gegenständen in ihrem Inventar mitführen kann (acht im Vergleich zu den sechs von Chris). Zudem kann sie einfache Schlösser mit ihrem Dietrich öffnen (Chris muss kleine Schlüssel finden ("Alte Schlüssel" im REmake), um diese Schlösser zu öffnen), und hat einen verhältnismäßig stärkeren Mannschaftskameraden. Zudem hat Zugang zu einem Granatenwerfer, während Chris nur beschränkten Zugang zu einem Flammenwerfer hat. Jill ist außerdem in der Lage bestimmte Rätsel allein zu lösen, während Chris dabei die Hilfe von Rebecca braucht. Die Beschränkungen von Chris machen seine Kampagne wohl schwieriger, aber er hat mehr Ausdauer als Jill, weshalb er imstande ist größeren Schaden zu abzuwehren und schneller zu laufen. Wegen des Dietrichs von Jill hat Chris im gegensatz zu Jill bereits ein Feuerzeug in seinem Inventar, was Jill erst suchen muss. Das nimmt, im Gegensatz zu Chris auch einen Raum in ihrem Inventarslots weg (bei Chris festes Inventar, so wie Jills Dietrich). Zudem hat Chris auch eine höhere Genauigkeit als Jill, was bedeutet, dass er mehr Chancen auf einen Kopfschuss hat und somit weniger Munition verschwendet, um einen Feind zu erledigen.
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